Mein Weg zur VBA2C… Teil 1 #Gastartikel

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Vor einiger Zeit schrieb ich hier über meine Gefühle zur Schwangerschaft meiner Freundin Kitty. Heute möchte sie sich selber an euch wenden. Sie hat nicht so tolle Geburtserfahrungen machen dürfen und wünscht sich für ihr drittes Kind eine natürliche und interventionsarme Geburt.

VBA2C : vagnial birth after 2 cesarean sections. Also die vaginale Geburt nach 2 Kaiserschnitten.

 

Kitty erzählt euch von ihrer ersten Geburt und welche traumatischen und weitreichenden Folgen es für sie und ihren Sohn L. hatte. An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Das erlebte ist wirklich schwer zu verdauen für zarte Gemüter.

 

Für alle die sich fragen, nanu – wer schreibt denn da?

Ich bin Kitty, 34 Jahre jung und Mutter von 2 tollen Jungs! Mein Großer (L.) ist 2002 geboren und der Kleine (M.) 2010. Mit dem 3. Jungen bin ich aktuell in der 18. SSW. Und natürlich, auch wenn ich damit gar nicht so gerechnet hätte, kommt alles wieder hoch: ich wünsche mir eine heilende Geburt und ich habe Angst, dass alles schief geht. Leider werden einem eine Menge Steine in den Weg gelegt wenn man ein 3. Kind nach 2 Sectios spontan zur Welt zu bringen will.

Ich möchte euch teilhaben lassen, es gibt so viele Frauen, denen es ähnlich geht. Und so viele trauen sich nicht, werden mit noch mehr Ängsten wieder nach Hause geschickt. Die Ärzte und Hebammen machen Druck, man fühlt sich allein und denkt, man kann es nicht schaffen.

 

Allein Geburtsberichte zu bekommen, obwohl es gesetzlich jedem zusteht, ist ein Stein! Denn so einfach machen sie es einem nicht.

 

Aber nun erstmal zu meiner Geschichte, die Geburt meines ersten Sohnes!

Bei L. bin ich mit Wehen hier ins örtliche Krankenhaus gegangen, freute mich auf die Geburt, über die Wehen, war guter Dinge und uninformiert, es ging los! Endlich!

In ein paar Stunden würde ich Mama sein! Wunderbar! Soweit bis dahin. Es kam alles anders als gedacht. Nichts von alldem hatte ich vorher schonmal gehört, ich war auf nichts vorbereitet was dann kam. Damals hatte ich auch keine Hebamme, keinen Geburtsvorbereitungskurs, wir hatten kein Internet und so lief ich mit meiner rosa Brille, Jung und Naiv direkt in die Arme meiner persönlichen Geburtshölle.

Ich lag da also auf dem Bett, am Dauer CTG, warum? – das hatte mir keiner gesagt. Ich durfte nicht aufstehen, lag da alleine, mich fragend was denn los war, bekam aber keine Antworten. Es ist so lange her und ich habe mittlerweile vergessen, wie lange das alles gedauert hat. Es wird schon einige zeit gewesen sein, aber große Sorgen machte ich mir zu dem Zeitpunkt noch nicht, vielleicht war das auch einfach normal so.

 

Irgendwann kamen auf einmal mehrere Leute rein, ich weiß nicht wer das war. 

 

Krankenschwestern, Hebammen, Praktikanten, Zirkusdirektoren, Ärzte…. keine Ahnung! Einer der Menschen, ich schätze das war der Arzt, kam zu mir und wollte mich vaginal „untersuchen“. Dafür musste ich mich mit dem Poppes direkt an den Bettrand legen. Er legte los und nur einige Sekunden später platschte es, ich wurde nervös, fragte was das war und dann wurde es hektisch um mich herum.

Die ganzen Menschen stürmten um mich herum, verfrachteten mich auf ein anderes Bett, zogen mir da irgendwas anderes an, während mir eine einen Katheter legte und ich im gleichen Atemzug etwas unterschreiben musste, von dem ich nicht mal wusste, was das war. Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Unterschrift komisch aussah… na klar – währenddessen wurde mir ja auch noch ein Venenzugang gelegt.

Ich wußte nicht was los war, ich weiß auch nicht mehr, was und ob man mit mir sprach. Als das alles getan wurde, brachten sie mich in den Aufzug und ab da weiß ich irgendwie nichts mehr. Ich weiß nicht mehr wie ich im Aufzug lag, in den OP kam und an die Narkose kann ich mich auch nicht erinnern.

Die erste Erinnerung ist dann die, als ich aufwachte und meine Mama neben mir am Bett saß und das einzige was ich fragte war, „Wo ist mein Baby!?“ Ich weiß nicht mehr wie oft ich das wiederholte. Es war wie ein Traum, ein schlimmer Traum. Ich wußte nicht was passiert ist, war mir nicht mal sicher ob ich noch lebe oder gestorben bin, ob mein Baby noch lebt. Alles war verschwommen und ich hatte furchtbare Angst. Was meine Mama antwortete weiß ich leider auch nicht mehr. Ich weiß nur, wie blaß sie war. Sie hatte auch Angst.

Der Papa von L., der während des ganzen Spektakels die ganze Zeit eine verzerrte Randfigur war, war verständlicherweise genauso fertig mit der Welt. Und ich frage mich immer wieder, wie können Menschen mit anderen Menschen so umgehen.

Nächste Erinnerung ist, dass ich auf ein Zimmer gebracht wurde. Es war Mittag. Ich fragte ob ich meinen Sohn sehen könnte, wurde aber verneint, da er auf der Säuglingsstation lag, er hatte wohl grünes Fruchtwasser, Kindspech hineingemacht, müsste beobachtet werden.

 

Man brachte mir ein Polaroid.

 

Später erfuhr ich dann, das ich, nachdem die Fruchtblase geplatzt ist, einen Nabelschnurvorfall hatte. Ich durfte nicht aufstehen, mein ganzer Körper war ein Schmerzklumpen, keiner konnte mir sagen warum. Tage später erfuhr ich, dass es wohl vom Gas kommt, womit ich aufgepumpt wurde und das jetzt durch meinen Körper wandert um raus zu kommen. Es waren solche Schmerzen, ich konnte beim weinen nicht mal ein wenig zucken. Und ich hab viel geweint.

Tage später durfte ich aufstehen und man fuhr mich im Rollstuhl nach oben auf die Station. Im ROLLSTUHL!! Wobei mich die Schwester so unsanft einfach überall gegen fuhr und so lieblos und unfreundlich war. Ich kam dann oben an, sah das kleine Bündel und sah das Bettschild, das Armbändchen.

 

Da stand ein falsches Datum, das wurde einfach einmal durchgestrichen…

 

…und das richtige drauf geschrieben. Und die ersten Tage manifestierte sich der Gedanke, die haben was falsch gemacht, ihn vertauscht, obwohl er aussah wie sein Vater. Aber manchmal macht das Gehirn seltsame Dinge mit einem. Ich wurde wieder auf mein Zimmer gebracht und am nächsten Morgen brachten sie ihn mir in mein Zimmer, stellten ihn ab und gingen wieder. Da saß ich dann. Leer, voller Angst, weinend, hilflos und donnerte geradewegs in eine fette Postnatale Depression. Und keiner bemerkte es, oder wollte es bemerken.

Am Abend wurde es richtig schlimm. Ich habe mich vorher in meinem Leben noch nie so gefühlt, ich wußte nicht, dass es so eine Welt überhaupt gab. Und es war so schlimm, dass ich eigentlich dafür keine Worte finden kann. Ich hatte Panik, bekam kaum Luft, weinte als gäbe es kein Morgen mehr, wünschte mir, ich wäre nicht am Leben, ich konnte diese Gefühle nicht aushalten, sie zersprengten mich, sie legten mich lahm, ich hatte keinen Gedanken mehr, der mir hätte helfen können.

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Mein Ich lag am Boden und verschmolz mit ihm zu einer Masse aus einzigem Schmerz.

 

Alle dachten es wäre Heimweh. Also dachte ich das auch. Woher sollte ich auch wissen, was es sonst sein könnte? Morgen, wenn ich zuhause bin wird alles gut! Das war der letzte Funken Hoffnung der mich aufrecht hielt. Ich denke, jeder kann sich jetzt denken, dass nicht alles gut wurde.

Ich besorgte mir auf anraten einer Schwester im Krankenhaus eine Hebamme, bzw tat sie das für mich, sie kam auch und versuchte irgendwas zu retten und war auch total überfordert, sie hatte sowas selber noch nicht erlebt. Ich konnte nicht schlafen, selbst die Schlaftabletten haben nicht geholfen.

Ich hatte Panik Attacken, war nur am weinen und hatte viele schlimme Gedanken. Ich konnte mich nicht um dieses kleine Baby kümmern. Ich hatte Angst vor ihm. Der Vater und ich lebten nicht mehr zusammen, er wohnte ein paar Häuser weiter und war gerade am renovieren. Und jedesmal, wenn L. wach wurde bekam ich Panik und musste ihn anrufen, damit er kommt.

Das legte sich etwas nach einiger zeit und ich konnte L. versorgen. Ich weiß noch, wie stolz ich war, als ich ihn das erste mal alleine baden konnte! Das muss man sich mal vorstellen…. das kann man nicht, wenn man es nicht selber erlebt hat.

Damals wurde so eine Depression noch nicht so thematisiert wie heute! Heute fängt man endlich an, sie zu sehen, die Frauen zu sehen, denen es so geht. Und es sind viele. Früher gab es das nicht, keiner wußte irgendwie so recht was damit anzufangen. Und so blieb sie bei mir wohnen. In mir, neben mir. Jahrelang.

Als L. knapp 3 Jahre alt war, ging es mir wieder sehr schlecht. Ich habe es nie geschafft, eine Bindung zu meinem Kind aufzubauen. Ich habe ihn nie sehen können als das was er ist. Ein super süßes, total einfaches, entspanntes, tolles Baby und Kind! Heute zerreißt es mir mein Herz, wenn ich daran denke, Bilder von früher sehe und ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen und dieses kleine süße Bündel einfach in den Arm nehmen und es lieben. Es wieder gut machen.

Seit er knapp 3 Jahre alt war, lebte er bei meiner Mama. Sie hat ihn zu sich genommen als ich nicht mehr konnte. Mittlerweile wohnt er bei seinem Papa und seiner neuen Familie, er ist schon so groß, es geht ihm gut, er ist ein wirklich toller Mensch geworden. Wir haben Kontakt, wir schreiben uns und das was mich am meisten berührt ist, dass er nicht einmal böse auf mich ist, dieser liebe Junge, der sich sogar total freute als er erfuhr, dass sein kleiner Bruder M. unterwegs war.

 

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Nachdem L. zu meiner Mutter ging, wurde es natürlich nicht einfacher.

 

Die Menschen sind schlimme Wesen und als wäre mein schlechtes Gewissen und meine Selbstgeisselung nicht genug, ich bekam von allen Seiten Hiebe und Schläge. Keiner fragte warum aber alle wußten genau bescheid. Ich war ein schlimmer Mensch, ich wollte das arme Kind nur nicht, weil ich lieber feiern wollte und noch viele andere Dinge. Es war schlimm.

Und auch heute noch, so viele Jahre später, hab ich diese Schuldgefühle und es tut mir so leid. Mittlerweile ist es mir egal, was irgendwelche Menschen denken. Die mussten da nicht durch gehen. Und für mein Kind war es die beste Entscheidung, ihn bei meiner Mutter leben zu lassen.

 

Ein Kind brauch Liebe und Geborgenheit und jemand, der es küsst und kuschelt. All das konnte ich nicht. So sehr ich es versuchte.

 

Und bis heute kann ich über diese Geschichte nicht sprechen. Sobald es in die Richtung geht und ist es nur, dass ich erzählen muss, wie er auf die Welt kam, bin ich gefangen und ich muss weinen. Während ich diesen Text schreibe weine ich ununterbrochen. Es schmerzt immer noch und ich denke es wird auch niemals aufhören. Aber es ist gut, dass ich das jetzt schreibe. Wenn reden nicht geht, dann geht schreiben und endlich kann ich sagen, was ich gefühlt habe, das kann ich nicht, wenn ich es aussprechen muss. Wie es bei M. ablief, werde ich im nächsten Beitrag berichten!

 

Bis dahin – bleibt stark und steht für euch ein! Viele Grüße, Kitty

 

(copyright : Kitty Trashcore/ Keins bestellt, 2 bekommen)

 

Es ist Zeit los zu lassen – die Knödels gehen in den Kindergarten 

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Eigentlich, so war der Plan, sollten die Knödels nicht in den Kindergarten gehen. Meine Mutter sollte als Tagesmutter die beiden betreuen wenn ich wieder arbeiten gehen würde. Die besten Pläne taugen aber  nichts wenn man das Leben nicht einkalkuliert. Lange Rede, kurzer Sinn:

Meine Mutter wird keine Ressourcen haben um Motti und Knödel zu betreuen und ich muss eine alternative finden. Also haben wir diese Woche mehrere Kindergärten und KiTas angesehen.

Die Einrichtung im Ort ist keine Option 

Natürlich gibt es bei uns auch Kindergärten, sogar richtig viele aber sie passen nicht zu uns und unseren Bedürfnissen. Die kleinen Einrichtungen haben schreckliche Zeiten zur Betreuung, die mit den besseren Zeiten nehmen meine Kinder erst wenn ich schon lange wieder arbeiten muss oder sie sind mit über 120 Kindern mehr als ausgelastet. Das möchte ich nicht für meine Kinder also habe ich bei der Gemeinde einen Antrag zur Kostenübernahme gestellt damit die Knödels außerhalb einen Kindergarten besuchen können. Und dann begann die Suche und das war gar nicht so leicht!

Folgende Fragen habe ich bei der Auswahl zu Grunde gelegt:

– wo ist die Einrichtung? Ist sie gut für mich und auch meine Mutter zu erreichen?

– in welchen Zeiten wird betreut?

-wie flexibel bin ich in der Nutzung der Betreuungszeiten?

– wie stehen die Erzieher zu Stoffwindeln und zur vegan/vegetarischen Ernährung?

– wie sehr wird auf die Bedürfnisse der kinder geachtet? 

– und natürlich auch wie ist der Betreuungsschlüßel?

Nachdem ich eine Woche lang nur telefoniert habe, konnte ich eine Vorauswahl treffen und am Ende blieben 3 Kindergärten über, die wir uns gemeinsam näher ansehen wollten.

Erste Station:

Das Montessori Kinderhaus!( private Einrichtung)

Eigentlich wäre dieser Kindergarten meine erste Wahl aber leider waren wir zu spät und ein flexibler Vollzeitplatz für gleich 2 Kinder war nicht zu meinem Wunschtermin machbar. Wir hätten nur einen Nachmittagsplatz bekommen können. Gegangen wäre das bestimmt auch irgendwie aber mir fehlte trotzdem etwas die flexibilität die ich in meinem Beruf benötige um genug Geld für uns 3 zu verdienen.

Die Einrichtung war wirklich schön, sehr ansprechend arrangiert und eingerichtet. Dort können 108 Kinder in Gruppen von maximal 25 Kids bzw. 18 Kids in der Integrationsgruppe betreut werden. Trotz der Menge an Kindern war es angenehm ruhig und alle Kinder wirkten zufrieden und ausgeglichen. Ich hätte die Twins gerne dort angemeldet. Aber wir hatten ja noch weitere Stationen.
Die Kindervilla ( städtische KiTa )

Eigentlich hatte ich große Erwartungen an diese KiTa, sie ist sehr neu und hat nur 20 Kinder in der Betreuung. Plätze wären auch schnell verfügbar gewesen. Die Betreuungszeiten sind nicht optimal aber es wäre mit Hilfe von Freunden und Familie machbar gewesen. Leider war der Underdog in der Liste den Erwartungen in keinster Weise gerecht geworden. Den Kindergarten als solches gibt es schon wirklich sehr, sehr lange aber vor etwa einem Jahr hat der Träger gewechselt. Ich hatte nicht viele Erwartungen aber diese wurden noch unterboten:

  • es gab kein Konzept in das man als Eltern hinein sehen konnte.
  • die Einrichtung ist teilweise saniert worden und wirkt unfertig
  • der Ablauf wirkt unstrukturiert
  • das Inventar ist spärlich und zum Teil schon sehr alt und defekt ( man merkt im Vergleich zu den andern Einrichtungen das dieser KiTa die finanziellen Mittel fehlen)
  • Die Leitung wirkte nicht aufrichtig im Gespräch, ich hatte den Eindruck sie würde sagen was ich hören wollte.
  • Festgelegte Zeiten zum Essen, Mahlzeiten werden gestellt, man hat keinen Einfluss auf die Nahrungsmittel für die Kinder.
  • Der Kontakt zu den Kindern wirkte lieblos

Das einzige pro in dieser Einrichtung ist die vergleichsweise kleine Gruppe. Es gibt 16 Kindergartenplätze und 4 Krippenplätze. Der Spielplatz ist auch sehr schön aber auch eher spartanisch angelegt.

 

Der Kindergarten ( kommunale Einrichtung)

 

Diese Einrichtung hatte bei mir einen Platz unter den Favoriten schon bevor wir sie besucht haben, denn neben einem wirklich schönen Internetauftritt und einem ausführlichen Konzept als PDF-Datei zum download die schon früh Pluspunkte sammelten weil alles stimmig war, kenne ich viele die dort in den Kindergarten gingen, später die angehörige Grundschule besuchten ( nach 3 privaten Schulen für mich in der Region ebenfalls Favorit) und weiß wie zufrieden sie dort waren und das sie auch selber ihre Kinder dort hin schicken würden. Auch gehen/ gingen 3 von 4 Tageskindern meiner Mutter in diesen Kindergarten, auch diese Eltern sind höchst zufrieden mit dem Kindergarten an der Grundschule.  Im letzten Jahr lernen die Kinder die Lehrer ihrer zukünftigen Schule kennen, durch die gemeinsame Nutzung von Turnhalle und Schwimmhalle sind sie bereits bestens mit den Nebengebäuden ihrer zukünftigen Grundschule vertraut, denn auch das Mittagessen wird in der Mensa der Schule eingenommen. Getrennt vom Schulhof gibt es einen wirklich schönen, anregenden, großen Spielplatz für die die Kindergartenkinder.

Letztlich habe ich mich für den klassischen Kindergarten entschieden, denn Wohnortnähe, flexible Zeiten und ein bedürfnisorientierter Umgang mit den Kindern sind dort sichergestellt, so können die Kinder beispielsweise frei wählen wann und mit wem sie ihr Frühstück einnehmen und auch entsprechend ihres Ruhe- und Schlafbedürfnisses schlafen. Desweiteren können sich die Kinder innerhalb der Einrichtung frei zwischen den Räumen bewegen und ein Angebot ihren Neigungen entsprechend nutzen, denn außer dem Morgenkreis finden innerhalb der geschloßenen Gruppe nur recht wenige starre Einheiten statt. Die Kinder können frei wählen und auch das freie Spiel nimmt einen großen Stellenwert ein.

Auch die Tatsache das der Kindergarten sich für die Grundrechte der Kinder einsetzt und eine gewaltfreie Erziehung für das höchste Gut hält haben zu dieser Entscheidung beigetragen, aber auch das Wohlbefinden der Knödels hatte Anteil an dieser Entscheidung, denn nirgendwo waren sie so schnell und entspannt im Kontakt mit den Erzieherinnen.

 

Wie war das denn bei euch? War die Wahl des richtigen Kindergartens eher schwer oder habt ihr sie in die Einrichtugen vor Ort gegeben?

Liebe Grüße Ela

 

copyright der Bilder: Keins bestellt, 2 bekommen

 

Mittagsschlaf adé – wie das fehlen einer Stunde mich aus dem Rhythmus bringt

Das Thema “ Schlafen“ war lange Zeit ein großes Reizthema für mich:

erst schlief hier gefühlt keiner, dann nur auf mir drauf. Später wurde dann ständig nur kurz auf mir geschlafen usw. Irgendwann platze dann der Knoten: ich konnte die schlafenden Zwillinge ablegen. Zunächst nur abends, später dann auch tagsüber. Zum ersten Mal seit über einem Jahr hatte ich wieder Zeit nur für mich. Was für eine Offenbarung: ALLEINE etwas machen. Lesen, malen, baden oder schlicht nur Serien ansehen oder Haushalt erledigen. Der Zeitraum in dem die Kinder alleine schliefen wurde immer größer. Die Freiheit auch. Ich konnte lange Telefonate führen oder auch skypen. Ich konnte viele Artikel schreiben und Kontakte pflegen. Mit der Zeit etablierte sich ein Rhythmus: Um 6.30 Uhr aufstehen, um 12 Uhr ins Bett zum Mittagsschlaf und zwischen 14.30 und 15 Uhr wieder raus, zum Nachtschlaf gings um ca. 20.30 Uhr. Was für tolle Zeiten! Ich habe meinen Tagesablauf darauf abgestimmt und alles war toll. Für so 5 Monate zumindest. Denn dann wurde hier der Mittagsschlaf von den Knödels abgeschafft.

 

Hilfe mir fehlt ne Stunde!!!

 

Mit dem Wegfall des Mittagsschlafs ist auch mein Tagesablauf abhanden gekommen. Die Kinder schlafen länger und gehen früher ins Bett. Dazwischen gibt es aber keine Zeit in der ich mal zur Ruhe kommen kann. Und damit kam ich ins schleudern, mein Rhythmus ist abhanden gekommen. Dadurch das ich morgens mit den Kindern aufstehe  fehlt mir morgens (gefühlt) ne Stunde Zeit in der ich schnell grob Ordnung schaffen konnte, einen Kaffee trank und den Kindern ein Frühstück richtete. Je nachdem was wir geplant hatten folgte Haushalt oder Unternehmungen, pünktlich zum Mittagsschalf sind wir wieder heim gegangen, dann gings ins Bett und ich erledigte den Rest der liegen geblieben war, wartete auf das Aufwachen der Kinder und startete dann das Nachmittagsprogramm und bereitete mit ihnen das Abendessen zu. Dann gings in die Badewanne und ins Bett. So richtig schön spießig und planbar. Nach dem mir ja morgens schon ne Stunde gefühlte Zeit fehlt in der ich nicht in den Trott komme, fehlt Mittags auch ne Stunde und gleichzeitig ist es eine zu viel, das was ich früher in der Zeit machte, ging nicht mehr und was ich jetzt in der Zeit machen soll weiß ich nicht so genau, da probieren wir gerade was für uns passt aber gefunden haben wir noch nichts.

Die Stunde zu wenig/ zu viel macht den Nachmittag zäh und langatmig und führt dann später zu Stress den Abends fehlen gleich 2 Stunden! Während ich noch versuche einen Rhythmus zu finden, muss ich eigentlich das Abendessen vorbereiten und pünktlich auf den Tisch schaffen, sonst droht ne Katastrophe in Form von übermüdeten zweihjährigen. Ihr kennt das oder?

 

Auf der Suche nach einem neuen Beat!

 

Nachdem ihr jetzt also wisst das mir im Laufe eines Tages 3 Stunden abhanden gekommen sind und ich davon eine zur falschen Zeit wieder gefunden habe, erzähle ich euch mal welchen weiteren Einfluss das auf unseren Alltag hat:

Da ich nicht weiß wie ich wann und womit anfangen soll herrscht hier Chaos. Treffen mit Freunden scheitern zur Zeit an den Schlafenszeiten aller beteiligten Kinder oder aber an den Arbeitszeiten von uns. Oder an Terminen sonstiger Natur. Nachmittags das Haus zu verlassen ist gleichbedeutend mit einer Einladung zum Abendessen:

Da die anderen Kinder noch einen Mittagsschlaf machen können wir erst spät los und müssen früh wieder weg. Da wir zum Teil ne ordentliche Strecke fahren müssen kollidiert das brutal mit der aktuellen Bettzeit der Zwillinge – ohne Abendessen direkt ins Bett ist aber auch nichts -> Nachts gibts dann schmacht! Und wecken zum Essen? Neee das würden beide mir extrem Übel nehmen. Vormittags ist es übrigens das Gegenteil: Da Motte und Knödel erst zwischen 8 und 8.30 Uhr aufstehen und erst ab 10.00 Uhr ausgeh/besuchsfertig sind artet es dann in Stress aus: ab 12.30 läuten die anderen Kids den Mittagsschlaf ein während meine beiden gerade erst warm gelaufen sind.

Um das Chaos zu minimieren versuche ich gerade verschiedene Abläufe und Motivationsmöglichkeiten aus, zumindest funktioniert das inzwischen so weit, dass hier wieder Ordnung herrscht, auch das mit dem Essen am Abend habe ich wieder im Griff, nur ne gute Zeit für das regelmäßige Bad, das die kleinen so lieben, habe ich noch nicht gefunden. Und ne Lösung für die sozialen Kontakte ist auch noch nicht so wirklich da.

 

Und gerade als wir einen neuen Rhythmus fanden brach alles wieder zusammen..

Nachdem wir uns wieder eingespielt hatten passierte dann ja auch so ziemlich das dümmste was kommen könnte: Ich brach mir meinen Zehen und bin vorübergehend zum nichts tun verdammt. Und wisst ihr was? Ich bekomme mal wieder nichts auf die Reihe…

Wie war das denn bei euch so, als der Mittagsschalf von euren Kids abgeschafft wurde? Und wie habt ihr euch wieder eingespielt?

P.S. Mein gelegentlich gegönntes Mittagsschläfchen ist ja jetzt auch passé… Welch unglück!

HILFE! Meine Freundin ist schwanger!!!!

Links: das Wampi von J. im 4ten Monat Rechts mein Wampi im 8ten Monat

Links: das Wampi von J. im 4ten Monat Rechts mein Wampi im 8ten Monat.

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Passend zum letzten Beitrag und den vielen anderen darüber wie mies es mir ergangen ist schreibe ich heute mal darüber wie es eigentlich ist wenn Freundinnen schwanger sind.

J. und ich kennen uns schon eeeeeewig. Damals war ihr Mini noch miniklein. Heute geht er schon zur Schule. Sie ist/war auch alleinerziehend und wir haben immer den Kontakt gehalten. Mal mehr, mal weniger, doch wenns drauf ankam war sie da. So half sie wie ganz selbstverständlich beim Umzug mit, hat sogar ihren Freund verpflichtet obwohl wir uns ewig nicht sahen. Ich mag sie sehr.

Schon länger wünschen sie und ihr Freund sich ein Baby, im neuen Jahr wollten sie anfangen an einem Baby zu basteln, doch wie das manchmal so ist: Der neue Erdenbürger hat sich schneller eingeschlichen als erwartet.

Die Schwangerschaft löst zugegeben gemischte Gefühle bei mir aus. Immer noch schwingt Neid mit, wenn andere Frauen so unkompliziert schwanger sein können. Doch sehe ich diese Schwangerschaft auch als Chance für mich. Ich kann lernen und aktiv sehen wie eine Schwangerschaft sein kann, das es nicht schrecklich und lebensbedrohlich sein muss. Ich erlebe wie man achtsam mit dem Thema umgeht. Das alles ist ein Gewinn für mich. Mein Ziel ist es abschließen zu können und bisher habe ich den Eindruck das es mir,mit der Hilfe von J und ihrem Baby, gelingen könnte.

Irgendwas hat sich verändert und ich spüre wie ich mich mit dem Thema Schwangerschaft auf einer anderen Ebene befasse. Es tut mir gut das alles noch einmal passiv aber ganz nahe dran erleben zu können, denn J bezieht mich in viele Aspekte ihrer Schwangerschaft mit ein. Auch wünscht sie sich Begleitung und Unterstützung von mir, auch wenn noch nicht klar ist wie weit und in welchem Umfang, aber sie lässt mich bei so vielen Dingen Teil haben und ich bin genauso ungeduldig und aufgeregt als wäre ich selber schwanger, nur ohne dickes Wampi und ohne Kotzen. Man könnte es secondhand schwanger nennen und ich finde ganz langsam meinen Frieden mit meiner eigenen Schwangerschaft, denn ich sehe das es anders sein kann und ich habe Hoffnung das ich das auch so erleben darf.

Ich freue mich unglaublich darauf ein neues Menschenkind in meinem Leben begrüßen zu dürfen. Und ich verspreche euch: ich werde es weg schnüffeln.

Das große ABER:

ich bin neidisch. Nicht das ich ihr ihr Glück missgönne . Im Gegenteil ich freue mich sehr für sie aber da sind so kleine Stiche :

Sie darf unkompliziert schwanger sein.

Sie darf überhaupt schwanger sein.

Sie wird ein Baby haben.

Ich habe das alles nicht.  Das ist doof, denn ich wünsche mir mehr Kinder  ( Gott bin ich gestört), ich wünsche mir eine unkomplizierte Schwangerschaft.  Und einen Partner der sich das auch wünscht.

Habe ich aber nicht, also genieße ich secondhand Glück und fühle mich ganz gut dabei. Immerhin sind es ihre schlaflosen Nächte, ihre 1532o10472 Windeln am Tag , ihre Babykotze , ihre Wehen und ihre doofe Anfangsphase beim Stillen. Nicht meine! Finde ich auch nicht so schlecht. Ich kann derweil schön Baby schnüffeln, sie unterstüzen wenn nötig, grinsend an die letzten Jahre denken und sagen: habe ich hinter mir.

Ich weiß ja nicht, vielleicht ist das  auch generell so ein Mütterding:

Babyneid, gemeinsame Freude, Genugtuung das man es „hinter sich“ hat. Denn so richtig weiß man ja auch nicht mehr wie die ersten Monate mit Baby waren. Nur das was extrem toll war oder extrem scheiße. Hormone sind schon eine seltsam gestörte Angelegenheit , unsere Psyche ebenfalls.

Warum macht es so ambivalent wenn andere Frauen ein Baby bekommen und man selber nicht? Darauf habe ich echt keine Antwort.

Ich freue mich auf einen neuen Schritt in Richtung Seelenheil. Ich freue mich auf ein neues Menschenleben. Ich freue mich für J und B und auf viele neue Erinnerungen in meinem Kopf die das alte löschen werden wenn es an der Zeit sein wird.

 

Außerdem möchte ich mich bei allen für meinen kleinen SCHABERNACK entschuldigen. Ich bin nicht schwanger und habe trotz aller Babysehnsucht nicht vor daran derzeit was zu ändern denn ich habe noch viel vor, und wenn ich das erreichen konnte, dann werde ich bestimmt noch ein oder zwei Babys bekommen!

 

Copyright: Kitty Trashcore und Keins bestellt, 2 bekommen!

Attachment Parenting Kongress 2016 // #WiB

Weleda hat Blogger zum AP-Kongress nach Hamburg eingeladen und ich durfte für euch dabei sein. Der Attachment Parenting Kongress wurde von Frauke Ludwig und Diana Schwarz ins Leben gerufen. Letztes Wochenende fand er zum zweiten mal statt in Hamburg im Grand Elysée.

Am Samstag morgen sollte es los gehen, leider konnte ich aus logistischen Gründen erst zum Mittag anreisen ( verschlafen, noch länger schlafende Kinder, warum schlafen die eigentlich immer so lange wenn man was vor hat? Außerdem stand ich ständig im Stau oder wurde in Umleitungen umgeleitet) und was soll ich sagen:

BEEINDRUCKEND!!!! Das Hotel, die Organisation, die Messe und auch die Referenten, alles mehr als erstklassig. Nach einem Rundgang über die Messe und ein paar Begrüßungen ( Laura es war so toll dich zu sehen <3) ging es direkt los: der erste Vortrag den ich mir ansehen wollte war der von André Stern.

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Und ich war nicht die einzige. Bis auf den letzten Platz war der Raum voll. Viele standen hinten im Raum oder saßen gar zwischen den Stuhlreihen auf dem Boden. Aber wer ist dieser Mann überhaupt? Unter den Anhängern von Unscholling, Unerzogen und weiteren alternativen Bewegungen rund um die Elternschaft ist André Stern sehr bekannt, denn er ging nie zur Schule und hat trotzdem einen beeindruckenden Lebensweg!

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Sein Vortrag handelte von der Ökologie der Kindheit: von der Rückkehr des Vertrauens. Er benannte anschaulich wie Kinder lernen und was das überhaupt mit spielen und Kind sein zu tun hat. Mit vielen großen Gesten und Anekdoten aus dem eigenen Familienleben stellte er dar wie Kind sein funktioniert. Er benutzte anschauliche Metaphern und logische Beispiele aus der Natur und dem Leben einer Familie. Seine Thesen stützte er auf die Veröffentlichungen von Gerald Hüther.

Dann war auch schon Zeit für Kaffee, Kuchen und networking, wie man so schön sagt. Ich traf meine Blogger-Kollegen Carmen ( vegane Familien) und Kathrin (Öko-Hippie-Rabenmütter) es wurden Fotos von den BabySteps-Kursleiterinnen gemacht, ein bisschen Smalltalk gehalten und dann ging es weiter im Programm:

Ich habe mich zunächst für einen Beitrag von Wiebke Gericke entschieden. Ihr Thema behandelte die spielerische Kommunikation über Gebärden mit Babys und Kleinkindern. Nach einer Einleitung kamen wir direkt zum praktischen Anteil: Wiebke zeigte wie wir mit Hilfe von Gebärden das Vorlesen und Lieder singen begleiten konnten. Dazu gab es schönes Videomaterial das den Zuschauern das erlernen von Gebärden vereinfacht hat.

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Leider konnte ich den Vortrag nicht zu ende verfolgen, denn meine Neugier trieb mich in den großen Ballsaal.

Dort referierte Katia Saalfrank über auffälliges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Ich konnte noch ein wenig den Ausführungen zum Thema kindliche Aggressionen folgen, bevor ich leider schon gehen musste, denn ich stand ein wenig unter Zeitdruck, da Twinpapa noch einen Termin am abend haben würde und ich wirklich pünktlich zurück sein musste. Das tat den unglaublich intensiven Eindrücken aber keinen Abbruch.

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Der Sonntag startete nicht weniger stressig, denn ich habe verschlafen. Ich pendelte ein wenig zwischen den Vorträgen, hörte Anja Gaca eine Weile zum Thema „ Vom Stillen nach Bedarf zur Beikost nach Bedarf“, nach ca. einer Stunde wechselte ich zu Dr Eliane Retz die über das Thema „Sichere Bindungen durch Attachment Parenting? Befunde & Praxis“ sprach. Doch dann zog es mich in den Vortrag von Michel Odent, er nahm sich dem Thema „Geburt. Wissenschaft versus Tradition“. Der Vortrag wurde auf französisch gehalten, da alle Kopfhörer für die Übersetzung bereits vergeben waren musste ich meine zugegeben sehr rostigen Französichkenntnisse bemühen und hörte ganz verzückt zu, denn niemand spricht so hingebungsvoll diese Sprache wie Muttersprachler es zu tun pflegen.

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Nach der Pause sollte der letzte Vortrag für mich stattfinden. Nach ein wenig zögern und dem zureden von Kathrin ( Öko-Hippie-Rabenmütter) begleitete ich sie und Carmen in den für mich besten Vortrag des Kongresses. Wir hörten Joachim Bensel zum Thema „Der erste Weltenwechsel – wie eine behutsame elternbegleitete Eingewöhnung als Erfolg verbuchen kann“. Er zeigte Strategien und Probleme anschaulich dar, und sobald ich meine Notizen sortiert habe werde ich darauf noch weiter eingehen, doch es ist schön eine Meinung zwischen Renz-Polster und Dr Hüther zu hören.

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Danach ging es für mich schon wieder zurück, die Zwillinge kränkelten etwas und länger konnte und wollte ich weder die Kinder noch den Twinpapa damit alleine lassen.

Ich habe wirklich sehr viele Eindrücke gewinnen können, bin immer noch wie beflügelt von dem vielen Input an diesem Wochenende und freue mich schon so unglaublich auf den dritten Kongress, der aber leider erst 2018 stattfinden wird.

Wart ihr auch dabei?

Die BabySteps-Kursleiterausbildung in Hamburg

copyright Einfach Eltern

Vor einigen Monaten bekam ich die einmalige Gelegenheit nach Hamburg zu fahren und die Kursleiterausbildung von Einfach Eltern / Babysteps zu absolvieren. Mit Hilfe vieler Freunde gewann ich anlässlich des 3 Jährigen bestehens von Babysteps die Teilnahme an diesem Kurs der mich dazu befähigen sollte Eltern mit ihren Kindern im ersten Lebensjahr zu begleiten und  ihnen die Elemente des Attachment Parenting näher zu bringen.

Kaum ist da Baby auf der Welt ist die Welt schon voller Fragen…

Und die Kursleiter sind betrebt zu helfen diese Fragen aus dem Weg zu schaffen, sie begleiten, vermitteln weitere Unterstützung und ermuntern Mütter und Väter dazu ihrem Bauchgefühl zu folgen. Das ist genau mein Ding. Auch ich hatte viele Fragen, war sehr unsicher und wusste nicht so richtig wohin ich mich wenden sollte. Die klassischen Babykurse sprachen mich nicht an. Das kam mir immer so vor als würde man einen „Schwanzvergleich“ veranstalten mit dem Ziel das Baby, das doch gerade erst auf der Welt, ist zu Höchstleistungen zu fördern. Aber Alternativen kannte ich auch nicht. Das kam erst viel, viel später als ich mich intensiv mit Attachmenat Parenting beschäftigt habe.

 

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Babysteps als Neustart nach der Elternzeit

Ich bin ja bekannterweise Krankenschwester, und das sogar sehr gerne, noch lieber mochte ich die Arbeit mit den Azubis, sie zu begleiten, zu beraten und zu zu sehen wie aus den unbeholfenen Anfängern großartige Pflegekräfte wurden. So ähnlich ist Babysteps auch: ich begleite Eltern auf ihrem Weg in die Elternschaft, ich kann beobachten wie sie zusammen wachsen, eine Familie werden und ihren Rhythmus finden, ich berate sie, gebe Empfehlungen für weitere Ansprechpartner raus. Für mich eine tolle Option in die Vereinbarkeit nach der Elternzeit zu finden und trotzdem meinen bedürfnisorientieren Weg weiter gehen zu können ohne das es zu Lasten meiner Familie geht.

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Was macht Babysteps eigentlich so besonders?

Neben den wunderbaren Gründerinnen Frauke und Diana ist es einfach das Konzept, das ganz undogmatisch Ammenmärchen aufgreift und sie mit aktuellen Erkenntnissen aus der Welt zu schaffen versucht, das informiert und versucht das beste für alle zu finden ohne Druck zu schaffen alles perfekt machen zu müssen. Die Teilnehmer werden in ihrem Bauchgefühl gestärkt, die Babys erhalten ein bisschen Stimulation, gerade genug um eine Reize zu setzen aber nicht überreizen. Ziel ist nicht die Förderung des Kindes, sondern die Stärkung der Bindung von Eltern und Kind, das Aufklären von Irrtümern.

Mich spricht das Konzept definitiv sehr an, hätte es auch, wenn ich nicht Kursleiterin wäre. Denn genau das hätte ich mir gewünscht: Jemand der mich bestätigt in dem was ich tue und nicht alles in Frage stellt. Sich da zu behaupten ist oft nicht sehr einfach. Und genau das wollen Frauke und Diana erreichen: Einfach Eltern sein können.

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Ganz schön teuer oder?

Ja der Preis für die Ausbildung ist keine Kleinigkeit, das stimmt, aber ihr bekommt auch eine Menge dafür geboten! Neben einem umfangreichen Ausbildungsskript für das Vorstudium, einem 3 tägigen Praxisteil und eine Umfassende Prüfung bekommt man als Kursleiterin ein umfangreiches Starter Kit in dem alles ist was man für die Tätigkeit als Kursleiterin benötigt:

  • Karten für die Gesprächsrunde
  • Eine Jacke
  • personalisierte Flyer
  • ein Pressebild
  • zugang zum Kursleiterportal
  • intensive Zusammenarbeit mit erfahrenen Kursleitern und ein enger Kontakt auch zu Frauke und Diana
  • Grafiken zum erstellen weiteren Werbematerials
  • Kurzschulungen in den Bereichen Kinästhetik, Gebärden und Babymassage
  • Zugang zu Workshops
  • Schulungen in Sachen Marketing
  • Vergünstigungen bei verschiedenen Firmen nach vorlage des Zertifikats.

babysteps

babysteps-material

Wenn man das also so zusammen rechnet relativiert sich der Preis meiner Meinung nach. Denn neben dem Material, dem Netzwerk und allem weiteren erhält man eine wirklich bereichernde und prägende Erfahrung im Rahmen des Praxisteils.

 

Das Praxiswochenende aus meiner Sicht ( und aus der einer Kolleginnen)

Freitags ging es los, oh ich war so aufgeregt und so ängstlich. Ich hatte sorge ob alles so entspannt wäre, und auch war es mir etwas unangenehm da zu sein, schließlich hatte ich ja nichts für den Kurs bezahlt. Erfreulicherweise war es alles andere als krampfig, selten habe ich so viele Menschen zusammen getroffen die alle so sehr in sich ruhten und so sehr sie selbst waren. Eine wirklich schöne und entspannte Athmosphäre in das man gar nicht anders kann als sich fallen zu lassen und ebenfalls man selbst zu sein. Neben viel viel Input gab es vor allem die perfekte Vorbereitung für den Kursleiteralltag. Wir spielten zu allen Bereichen verschiedene Situationen durch, erarbeiteten Strategien zur Problemlösung und lernten so viel über uns, über Menschen und natürlich auch über Babys. Auch hier lief es immer herzlich ab, Frauke und Diana gaben so viel für uns, und waren sich auch nicht zu schade dafür um aus dem Nähkästchen zu plaudern und eigene Anekdoten aus dem ersten Jahr mit ihren Babys mit uns zu teilen.

Wir haben so viel gelacht, so viel mitgenommen und auch die ein oder andere Träne verdrückt, denn auch Emotionen hatten ihren Platz in Hamburg, genau wie Kinder! Denn mit einer Betreuungsperson konnten wir unsere Kinder mitnehmen, zeitweise herschte also durchaus mal viel Trubel, an dem aber überwiegend meine Süßlinge beteiligt waren, denn die Betreuung durch den Vater klappte nicht so gut wie erhofft, dennoch gabs nie ein böses Wort deswegen oder gar schiefe Blicke. Wirklich toll!

Was Silke ( http://www.basic-baby.de)  sagt:

„Schatz, ich will BabySteps Kursleiterin werden!“ So oder so ähnlich fing alles an.

Ich war eigentlich auf der Suche nach Infos übers Familienbett als ich auf EinfachEltern stieß und tataaa: dort konnte ich als ganz „einfache“ Mama die Ausbildung zur BabySteps Kursleiterin absolvieren. Ich traute dem ganzen erst nicht und las mir zigmal de Seite durch. Doch, Tatsache. Bingo! ( Anm: Viele Kurse verlangen eine pädgogische Vorbildung)

Ich war so eine typische „Kurs-Hopping“ Mama. Stillgruppe, Yoga mit Kind, Baby-Basis-Kurs, Pekip, Breikostseminar und Fabel. Wir haben alles mitgenommen was ging. Und auf einmal war er wieder da, der Gedanke: das willst Du auch! Klar, im Rausch der Muttergefühle konnte ich mir nichts Schöneres vorstellen, als bis zu meinem Lebensende von diesen kleinen, süßen, soo gut duftenden Babys umgeben zu sein.

Nachdem mich dann auch noch lustiger weise eine Freundin wieder auf EinfachEltern aufmerksam machte, reifte immer mehr der Gedanke und der Wunsch meine Ausbildung dort zu machen und selber Babykurse zu geben. Also forderte ich mir die Infomappe an. Ich war sofort angetan und total begeistert! Aber Hamburg? Sprit, Unterkunft, Essen? Und wie soll das mit dem Kurzen gehen, wir stillen doch noch!! Und 899€?? Die habe ich nicht. Auweia, war’s dann dann?

Nein! Ich fasste mir also ein Herz und hatte ein paar wundervolle Telefonate mit Frauke, in denen so viel Herzlichkeit und Begeisterung für BabySteps mitschwangen, dass schnell klar war: Ich tu es!

Wir suchten uns ein preisgünstiges Hotel in Hamburg, los gings.

Und ich habe es wirklich keine einzige Sekunde bereut! Schon in den ersten Minuten erkannte ich: hier bist Du richtig! Diana und Frauke sind mit so viel Herzblut bei der Sache und haben eine so tolle, angenehme Art das nötige Know-how zu vermitteln, dass es einfach nur Spaß machen kann! Und ich habe dort so viele andere wunderbare Mamas kennen gelernt, die jede auf ihre Art inspiriert hat! Das Ausbildungswochenende ging viel zu schnell vorbei! Papa und Opa unterbrachen immer mal wieder ihre Hamburg-Ausflüge, um mir den Kurzen zum Stillen zu bringen. Es hat echt alles total toll geklappt. Alle anfänglichen Sorgen waren absolut unbegründet, Im Gegenteil: da es in Hamburg mit dem Kinderwagen an manchen Stellen echt problematisch sein kann, ist der Papa an diesem Wochenende zum Trage-Papa mutiert! Alleine deswegen hat es sich schon gelohnt!

Mittlerweile habe ich drei Kurse gegeben und der vierte steht in den Startlöchern! Das Geld für die Ausbildung ist wieder drinnen und es macht einfach so unglaublich viel Spaß Mamas und ihre Babys bei ihren ersten gemeinsamen Schritten zu begleiten und ihnen so manche Unsicherheit nehmen zu können. Es ist ein tolles Gefühl, den Mamas den Rücken zu stärken und ihrem Bauchgefühl Wissen und Stimme zu verleihen!

silke-foto

Auch ich selber profitiere täglich im Umgang mit meinem Kind und auch mit meinem Mann, überhaupt mit allen Mitmenschen, von der Ausbildung, weil ich erst durch sie angefangen mich selber zu reflektieren und so täglich mehr über mich lerne! Ich beschäftige mich heute von „Berufs wegen“ her mit so vielen Dingen und Themen die mir helfen, mich selbst zu er-und anzukennen und mir so viel neuen Input und Denkanstöße geben!

Ich hatte zum Abschluss des Ausbildungswochenendes etwas theatralisch gesagt, dass es, nach meiner Entscheidung zu Heiraten und meinen Sohn zu bekommen, die beste Entscheidung meines Lebens war! Und dazu stehe ich nach wie vor!

 

 

Bereit für die Prüfung

Dann ist das ja noch die Sache mit der Prüfung… Die Prüfung erfolgt in zwei Teilen online. Der theoretische Teil besteht aus einem umfangreichen Wissenstest auf multiple choice Basis. Der zweite, praktische Teil erfolgt über Video oder Skype ( ich wählte Skype, das war für mich einfacher zu bewerkstelligen, denn ich habe Prüfungsangst und hatte Sorge beim erstellen der Videos alles zu versemmeln). Ich vereinbarte einen Termin zur Prüfung, die dann eher wie ein gemütlicher, virtueller Kaffeeplausch war ( Danke Bianca ❤ ). Alle beteiligten sind sehr bestrebt darin das angehende Kursleiterinnen auch wirklich bestehen und bald in ihrem neuen Tätigkeitsfeld aktiv werden können.

 

Fazit:

Ich habe sehr sehr viel mitgenommen aus der Ausbildung, ja es ist eine Stange Kohle, aber die ist wirklich sehr gut angelegt. Man profitiert so sehr davon, selbst wenn man nicht weiter als Kursleiterin arbeiten möchte. Ich würde mich immer wieder zur Ausbildung anmelden, denn ich habe die Zeit mit diesen vielen tollen Frauen so genossen. Es hat mich verändert.

 

(Copyright für alle Bilder bei Einfach Eltern oder Keins bestellt, 2 bekommen. Ich bekomme übrigens kein Geld für diesen Artikel! Ich schrieb ihn weil mir das ganze so sehr am Herzen liegt und ich hoffe auch andere von diesem Konzept überzeugen zu können)

http://www.einfach-eltern.de/

http://www.baby-steps.de/

 

Faultier-Tag

Wir hatten eine laaaaaaange, anstrengende Woche. Wir waren täglich von morgens bis spät abends unterwegs. Und bei hypersensiblen Kindern ( und Müttern) rächt sich das. Das Knödel-Kind hin bereits gestern mit Fieber in den Seilen, das Motten-Kind trägt Augenringe und blassen Teint durch die Welt. Logische Konsequenz: NICHTS TUN!

regenwald-tiere-faultier-mit-jungem

Ich vermisse diese faulen Sonntage aber lang hatte ich immer ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Kinder wenn ich so einen Tag in Erwägung zog. Stichwort: Dein Alltag ist ihre Kindheit. Doch ist ihre Kindheit auch mein Alltag. Wir leben ja schließlich in einer Beziehung zueinander, mit dieser Erkenntnis fiel mir die Umsetzung des faulste, und langweiligsten Tags überhaupt wirklich sehr viel leichter. Unsere Woche war ja wirklich reich an Action. Wir waren so viel Unterwegs und haben so viel erlebt und voran getrieben und bei uns allen ist das Limit erreicht.

Unser Sonntag startete somit nicht mit dem Wecker und Stress, sondern mit möglichst lange schlafen, viel kuscheln zum wach werden. Wir frühstückten auf dem Sofa begleitet mit TV-Programm, wir kuschelten. Später gabs noch einen Besuch meiner lieben Freundin M nebst Energiebündel E, wir haben zusammen einfach nichts gemacht außer rum sitzen und die Kinder beim Spielen beobachten. Dazu gabs Tee bzw. Kaffee. Herlich entspannt. Nur leider gehts heute nicht mehr ganz ohne was tun, das habe ich gemerkt und dafür habe ich auch gar nicht die Ruhe. Ich erledigte also schnell die nötigste Hausarbeit damit wir nicht im ultimativen Chaos versinken. Die Minis sind erst spät zum Mittagsschlaf gegangen und werden demnach auch heute lange wach sein.

Wir werden heute Nachmittag genauso viel tun: nichts außer viel kuscheln, viel ungesundem Futter und TV. Wir haben uns das verdient und ich habe auch fast kein schlechtes Gewissen weil ich die kleinen bei dem wirklich super Spätsommerwetter nicht draußen durch die Welt schubse um irgendwas zu besichtigen, zu sammeln oder zu lernen. Wir entsprechen eh nicht der klassischen Vorzeigefamilie, also können wir uns das heute auch mal sparen. Wir haben diese Woche nämlich schon alles erledigt: Wir waren im Wald, auf dem Spielplatz, in der Stadt, zum Eis essen, am Wasserspiel, bei Freunden zum Spielen, ganz entspannt einkaufen, Kuchen backen, mit meiner Familie essen, mit Freunden kochen und essen, in der Opa-Werkstatt usw.

Ich befriedige unser Bedürfnis nach Ruhe und unter uns sein. Es zeichnete sich bereits in den letzten Tagen ab, wie sehr die Twinies sich danach sehnten. Sind sie sonst die ersten an der Tür wenn wir weg wollen, so musste ich sie in den letzten Tagen schon sehr motivieren überhaupt ihre Schuhe zu holen und ins Auto zu steigen. Sie zeigten auch abends deutlich das sie nicht mehr können. Essen? Keine Chance, sie wollten nur noch abschalten und ließen sich das notwendigste von mir anreichen und sind über müde ins Bett gefallen und konnten doch nur schlecht Ruhe finden und einschlafen. Mir ging es genauso, ich konnte keine Ruhe finden, so viele Eindrücke, so viele wichtige Termine, so viel Stress. Mein Kopf ist einfach zu voll gewesen um entspannen zu können, selbst ein bisschen Yoga konnte mir nicht helfen. Dieser faule Tag ist also wirklich nötig für uns alle, damit wir gestärkt und entspannt in die neue Woche starten können, die leider schon wieder viele Termine für usn bereit hält. Termine auf die ich mich sehr freue, so werde ich zum Beispiel zu Attachment Parenting Kongress nach Hamburg fahren, doch auch das ist mit Stress für die Kids und mich verbunden, wir müssen packen, fahren, es gibt Input ohne Ende.

Positiver Stress motiviert, aktiviert doch auch da ist irgendwann das Maß voll und man bricht unter all dem Druck zusammen. Das kenne ich schon, daher versuche ich diesen Tag zu genießen, mein schlechtes Gewissen zu beruhigen in dem ich mir genau das vor Augen führe: Wir 3 brauchen Ruhe, wir dürfen auch mal nichts tun, es sind Bedürfnisse die wir befriedigen müssen, sonst geht es uns nicht gut.

Ich weiß natürlich das viele diese Freizeitgestaltung nicht gut heißen, bei gutem Wetter drinnen, TV für Kleinkinder usw. Aber wenn man sich an die Zeit vor den Kindern erinnert, werden viele erkennen das sie sich auch mal so schändlich faul verhalten haben. Elternschaft ist aber kein Marathon der wer machts am besten und korrektesten, das geht gar nicht, denn jede Familie ist anders und hat andere Bedürfnisse, daraus muss man keinen Wettkampf machen, das raubt nur unnötige Zeit in der man sich auch mit viel Achtsamkeit um sich und seine Familie kümmern kann.

Überhaupt habe ich oft das Gefühl das diese Achtsamkeit viel zu kurz kommt, weil man immer diesen Satz im Kopf hat wie ein Mantra. Dein Alltag ist ihre Kindheit. Dein Alltag ist ihre Kindheit.

Kinder sollten Kinder sein, ihnen wird es nicht schaden wenn sie nicht Tag für Tag mit Reizen beladen werden, sie werden nicht darunter leiden wenn sie einfach mal nichts tun müssen, sondern einfach nur Kind sein, gerade auch wenn Kinder in die Betreuung gehen. Sie erleben jeden Tag so viele Dinge, sie lernen so viel Neues, sie müssen nicht auch noch am Wochenende ein straffes Programm absolvieren. Selbstverständlich verstehe ich, das Eltern nach einer langen Woche möglichst viel Quality Time mit ihren Kindern möchten, doch diese zeichnet sich nicht durch eine endlose Abfolge von Aktivitäten aus, sondern vor allem darin eine gute Zeit zu haben, Entspannung zu finden und viel Liebe zu versprühen.

Dieser Text ist ein Plädoyer für Faulheit, seid faul, habt euch lieb und tut einfach mal nichts, baut ne Höhle und esst darin Kekse, verbringt den Tag im Schlafanzug. Genießt die Stunden ohne Termine, ohne Erwartungen und seid zusammen glücklich. Ein Wellness-Wochenende wird nicht mehr Entspannung für euch herzaubern. Celebriert Faultier-Tage wenn ihr das Gefühl habt der Alltag frisst zu viel von euch als Familie. Tut einfach mal nichts, habt langeweile, unterhaltet euch.

Schönen Sonntag

 

Ela

 

 

( Bild von http://www.abenteuer-regenwald.de)