Veränderungen…

Ein Jahr Funkstille auf dem Blog… Liest hier überhaupt noch jemand? Lasst doch ein kurzes Lebenszeichen da wenn ihr noch hier seid. Ich würde mich freuen.

Ein Jahr ohne meinen qualifizierten Senf zu verschiedenen Themen. Ich habe versucht nicht ganz zu verschwinden aus den sozialen Medien, doch das war gar nicht so leicht. Denn nach dem Umzug musste ich feststellen das es in Deutschland Luxus ist an jedem Ort eine DSL Verbindung zu haben. Dort wo ich jetzt wohne gab`s nichts. Nicht mal wirklich gutes mobiles Netz. Es dauerte 10 Monate bis ich endlich wieder online gehen konnte und einen weiteren Monat bis ich endlich Zeit gefunden habe um zu schreiben. ( An Inspiration hat es allerdings auch gemangelt).

Ich werde euch jetzt an den letzten 11 Monaten meines Lebens teilhaben lassen und euch eine Kurzversion der Höhen und Tiefen, der Meilensteine und Neuigkeiten mitteilen.

März 2017:

Der Plan eine WG zu gründen ist gescheitert, die Freundschaft zur Mama ist an vielerlei Faktoren zerbrochen, das Scheitern der WG ist jedoch nicht der Anlass dafür gewesen sondern schwerwiegende andere Entscheidungen führten zum Bruch.

Die Absagen für die KiGa-Plätze in allen 4 Kindergärten trafen ebenfalls im März ein. Ein Schlag ins Gesicht und ein Grund für viele schlaflose Nächte meinerseits.

April 2017:

Der große Umzug fand statt mit vielen Freunden und Helfern aus der Familie. Doch vorher stand noch renovieren auf dem Plan denn auch wenn die Wohnung wirklich toll ist, so war sie nicht im besten Zustand und benötigte ( und benötigt immer noch) ein bisschen Liebe.

Und dann der Schock: kein einziger DSL- Anbieter ist in der Lage am neuen Wohnort zu liefern. Begründung ist ganz einfach: wo kein Kabel liegt kann auch kein Internet fließen. Es sollten 10 Monate vergehen bis ich wieder online sein kann.

Ein einziger Kindergarten hat uns relativ weit vorne auf der Warteliste, rät aber nicht allzu große Hoffnungen zu haben.

Mai 2017:

Abgestillt! Die Knödels haben sich total selbstbestimmt abgestillt durch das Umzugschaos und waren dann auch erst einmal richtig krank und brauchten viel länger zum genesen als vorher. Insgesamt blicken wir auf 30 Monate Stillbeziehung zurück, die nicht immer schön oder leicht war.

Juli 2017:

Ein neuer Mensch tritt in unser Leben, es ist Sina mit ihren Töchtern Lotti und Lou. Wir verstehen uns vom ersten Moment blind und es fühlt sich an als würden wir uns schon ewig kennen. Der Gedanken an das afrikanische Sprichwort kommt wieder in mein Gedächtnis: es braucht ein Dort um Kinder zu erziehen. Und mit Sina und Nona schien es möglich dieses Dorf zu schaffen.

August 2017:

Ein lang ersehnter Anruf: wir kriegen doch Plätze im Kindergarten hier im Ort. Was für eine Erleichterung sage ich euch.

September 2017:

Die Knödels starteten mit der der Eingewöhnung in den Kindergarten, sie sind Feuer und Flamme für diese neue Erfahrung und haben das echt gut gemeistert. Auf Facebook habe ich euch an der Eingewöhnung teilhaben lassen.

Doch das krasseste überhaupt war das hier: ich fand ganz ganz spontan einen Job von dem ich gar nicht wusste das es ihn gibt und das ich ihn möchte, denn eigentlich wollte ich den Pflexit wählen. Und doch fand ich einen absoluten Traumjob in der außerklinischen Kinderintensivpflege der sich mit den Kindern und dem begrenzten Netzwerk das ich bis dato hatte vereinbaren ließ.

Oktober 2017:

Es wird ernst: unser Leben wendete sich um 180 Grad. Unser Alltag musste ein anderer werden. Unsere sozialen Kontakte veränderten sich, denn jetzt hieß es arbeiten und einen neuen Rhythmus finden ( ich suche übrigens immer noch, falls ihn jemand gefunden hat, ich hätte ihn gerne zurück ). Doch ich fühle mich absolut bereit für das Abenteuer Workingmom und empfinde mein Leben dadurch als reicher, es kehrt ein stück Normalität zurück in mein Leben und es fällt mir leichter die erlebten Traumata nicht mehr so schwer in meinem Leben wiegen zu lassen. Der Weg zurück in den Beruf war absolut der richtige Weg für mich.

Februar 2018:

Der für mich ereignisreichste Teil kommt jetzt: ich habe jemanden kennen gelernt. Nicht irgendjemanden sondern den besten Mann der Welt. Ein Mensch der meine Werte teilt und das Leben der Knödels und von mir bereichert durch seine Anwesenheit. Der mir ermöglicht hat anzukommen und der mich sieht und mich hört. Mit all meinen Facetten und auch mein schweigen richtig deuten kann. Doch dazu später mal mehr.

Ihr seid jetzt auf dem neusten Stand und ich freue mich wieder öfter zu schreiben.

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11 Kommentare zu „Veränderungen…

  1. Toll, Toll, toll mal wieder was von dir zu lesen und schön dass du uns wiedermal einen mini Einblick in euer Leben gewährt hast.
    Und ganz viel Glück und tolle Momente mit dem neuen Mann in deinem Herzen

    Gefällt mir

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