Gebärden mit Babys und Kindern *Gewinnspiel*

*Dieser Artikel enthält Werbung*

 

Im Rahmen meiner Babysteps Kursleiter Ausbildung kam ich das erstemal näher in Kontakt mit dem Konzept der Zeichensprache für Babys und Kleinkinder. Ich wusste zwar das es das gibt, habe mich bis dahin aber nie näher mit dem Konzept befasst, weil es einfach auch nicht sehr bekannt ist wie mir scheint. Das möchte ich jetzt ein bisschen ändern nachdem ich Wiebke Gericke und ihr babySignal Konzept in Hamburg kennenlernen durfte.

Kommunikation als Grundbedürfnis

Die Kommunikation zwischen Menschen ist essentiell für ein glückliches Leben, das weiß ich schon durch meinen Beruf. Das wichtigste neben der medizinischen Versorgen der Patienten ist für die Kranken die Kommunikation. Für viele Menschen sind die Pflegekräfte die einzigen Personen mit denen verbaler Austausch stattfindet. Soziale Isolation und Depressionen sind die häufige Folge. Auch wenn man etwas spannendes, tolles, trauriges oder interessantes Erlebt hat, möchte man sich mitteilen. Die Soziale interaktion mittels Sprache ist also durchaus ein Grundbedürfnis, das uns glücklicher und zufriedener macht.

 

Kommunikation und Bindung

Kommunikation macht Bindung. Das fängt bereits im Mutterleib an: Die Eltern sprechen zu dem ungeborenen Kind und bauen so eine emotionale Bindung zum Kind auf. Das Kind kennt die Stimmen der Eltern, die Art zu sprechen. Es ist das erste bekannte das es erlebt nach der Geburt. In der ersten Bondingphase nehmen Mutter und Kind intensiven Kontakt auf. Sie beschnuppern sich, sie berühren sich, stillen das erstemal, das Neugeborene wird liebkost. Doch es passiert noch etwas: Blickkontakt. In den ersten Stunden nach der Geburt sind die Kinder sehr wach. Intuitiv suchen sie den Blickkontakt zur Mutter. Es kommt zur nonverbalen Kommunikation. Mit steigendem Alter der Kinder wird die Form der Kommunikation intensiver. Das Kind teilt sich mit Blicken, schmatzen und Lauten mit und wir Eltern antworten nur zu gern und liebevoll auf die Kontaktaufnahme unserer kleinsten. Wir intensivieren mit jeder Interaktion unsere Bindung zu einander. Jeder mobiler und selbstständiger unsere Kinder werden, desto mehr Kommunizieren sie mit uns. Und es entsteht Frust weil man nicht immer in der Lage ist zu erfassen was das Kind mitteilen möchte. Denn vom Sprechen ist man noch ewig weit entfernt.

 

Gebärden als Hilfsmittel

Die Gebärdensprache kann ein tolles Hilfsmittel sein diese Lücke zu schließen und dem Bedürfnis nach Kommunikation nach zu kommen, denn die Motorik der Hände ist schneller zu erlernen als das ausdrücken von Wörtern. Das erlernen sinnvoller Gebärden kann somit den Alltag erleichtern, die Kommunikation zwischen Eltern und Kind verbessern. Doch wie geht man es an?

Wer keinen Kurs besuchen kann oder möchte, hat die Möglichkeit verschiedene Bücher zum Thema zu lesen ( eins davon könnt ihr sogar gewinnen), Videos auf Youtube ansehen oder verschiedene Gruppen auf FB zu besuchen. Selbstverständlich könnte man sich auch selber etwas ausdenken ABER wie wäre es wenn dein Kind ein Leben lang von diesen Gebärden profitieren könnte? Viele Konzepte nutzen die offiziellen Gebärden der DGS oder nutzen auch amerikanische Gebärden. Der Mehrwert ist also durchaus gegeben, auch wenn die Eltern mit den Kindern nicht die Sprache an sich, sondern nur einzelne Gebärden erlernen.

 

Und wie soll das funktionieren?

Keines Falls ist es so, das man die Gebärden mit den Kindern einübt. Viel mehr erlernen die Eltern die Gebärden und integrieren sie im Alltag genauso wie sie verbale Sprache benutzen, die Gebärder unterstreicht das gesprochene Wort und ersetzt es nicht. Zunächst wird das Baby nur rudimentär die Gebärden nachahmen, ähnlich wie beim Sprechen. Es muss üben und präzisieren damit aus wildem Hand gewuschel eine Gebärde werden kann. Wer sein Kind empathisch begleitet und beobachtet wird sehr schnell in der Lage sein, zu erkennen was das Kind ausdrücken möchte, eben genauso wie es auch beim Sprechen lernen funktioniert.

Meine eigene Erfahrung mit Gebärden…

Im Rahmen meine Kursleiterausbildung erhielten wir eine kleine Info-Einheit zum Thema Gebärden mit Babys von Wiebke Gericke, der Gründerin von babySignal und Autorin von babySignal, mit den Händen sprechen. Wiebke kommt aus Hamburg und ist dipl. Pädagogin. Sie erläuterte uns das Konzept und wie es funktioniert. Da meine Betreuung für die Zwillinge nur mehr schlecht als recht funktionierte, war Motte zu dem Zeitpunkt mit im Kursraum. Eine gute Gelegenheit „am lebenden Objekt“ zu lernen. Motte war begeistert und setzte blitzschnell um was Wiebke ihr zeigte, mein Mutterherz platze beinahe vor Stolz, das kann ich euch sagen.

babysignal

Beeindruckt von der Wirkung kaufte ich mir Wiebkes Buch und begann Gebärden zu erlenen, die für unseren Alltag passend waren. Ich wollte unbedingt wissen ob es wirklich funktioniert und ob es noch Sinn macht, weil die kleinen zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich ordentlich verbal kommunizierten. Meine Sorge, die kleinen würden das mit dem Sprechen erst einmal wieder aufgeben und die Gebärden nutzen, bestätigte sich nicht. Im Gegenteil, ich hatte den Eindruck es unterstützte beide beim lernen der Worte. Das ganze ist jetzt 4,5 Monate her. Wenn ich ehrlich bin nutzen wir kaum noch Gebärden, weil die Worte die Gebärden überwiegend abgelöst haben, doch es kommt häufig vor das vor allem Knödel seine Worte mit Gebärden unterstützt um dem ganzen Nachdruck zu verleihen.

Gewinne eins von Wiebkes Büchern!

Da ich von diesem Konzept überzeugt bin, habe ich die Möglichkeit eins von Wiebkes Büchern für euch zu verlosen!

Um gewinnen zu können müsst ihr folgendes tun:

  1. Gebt den Facebookseiten von babySignal und Keins bestellt, 2 bekommen ein gefällt mir!
  2. Kommentiert hier oder bei Facebook warum ihr dieses Buch gewinnen möchtet, schön wäre es wenn ihr von euren eigenen Erfahrungen berichten könntet.
  3. Markiert für ein Extralos einen Freund pro Kommentar
  4. Teilen wäre nett, ist aber kein Muss

Das Gewinnspiel startet heute um 14.00 Uhr und endet am 20.9. 16 um 15.00 Uhr, gelost wird vom Doppelpack. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook, der Rechtsweg ist ausgeschloßen, eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich. Teilnehmen kann jeder über 18!

Viel Glück!

 

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