Omg! Ich werde ausgehen!!!!

9 kotzende Monate Schwangerschaft und fast 15 Monate als Single-Twinmama ist es soweit! Ich gehe aus. Nur ganz kurz. Es wird nur ein Essen mit Freundinnen sein und ganz ehrlich?  Ich bin nervös wie vorm ersten Date!
Meine Mama wird kommen und die Stoffels zu Bett bringen und beaufsichtigen so lang ich meinen ersten freien Abend seit 2!!! Jahren  ( stellt euch das mal vor ) versuche zu genießen.
Aber die Angst ist groß. Bzw die Sorge um die Minis und meine Mutter.
Ich stille die beiden in den Schlaf. Jeden Abend seit ihrer Geburt. Und das soll jetzt meine Mutter übernehmen. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie das funktionieren soll aber ich bin bestmöglich vorbereitet und wir werden vor dem großen Abend üben. Von einer Freundin bekam ich Flaschen, ich besorgte Milchpulver und so ein Abkühlgerät für das Wasser so wie ein großes Sortiment an Schnullern. Also alles was nötig sein wird, wenn die Milchbar nicht verfügbar ist.

Aber jetzt will ich von euch wissen:
Wie stellen eure Papis, Omas oder Onkel/ Tanten es an, den Nachwuchs zum Schlafen zu bringen?
Schreien lassen ist selbstverständlich keine Lösung!

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23 Gedanken zu “Omg! Ich werde ausgehen!!!!

  1. 15 monate stillen… Wahnsinn. Wir haben damit schon nach kurzer Zeit aufgehört. Der kleine Mann hat seine Flasche getrunken und anstandslos geschlafen.

    Dann mal viel Spaß beim ersten Ausgehabend 🙂

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      • Ich bin ein großer Freund vom Langzeitstillen. Ich halte es für sinnvoll und gesund so lange zu stillen wie es vom Kind eingefordert wird. Ich habe anfangs zugefüttert und das War sooooooo viel arbeit, das hat mich extrem genervt. Davon abgesehen wüsste ich gar nicht was ich tun sollte ohne stillen. Es ist so herrlich einfach und unkompliziert.
        Da ich überwiegend Tandem stille hält sich der Zeitaufwand mittlerweile in grenzen. Anfangs haben sie oft Stunden lang gestillt aber das war völlig ok 🙂 schön gemütlich im bett oder sofa Stunde lang gekuschelt. Ich vermisse die zeit. Diese kuschelmomente sind sehr selten geworden, sie wollen entdecken und wuseln.

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  2. Dir scheint ein sinnvolles Hobby zu fehlen, da du nicht weißt, was du ohne stillen tun sollst… Das wäre ein Ansatzpunkt zum Nachdenken.

    Muttermilch ist in der Anfangszeit überaus wichtig. In dem Alter mag sie gesund sein aber einen wirklichen Effekt/Nutzen hat sie nicht mehr. Wenn ich mir überlege, wie „groß“ die Kids mit 15 Monaten schon sind… Oder hab ich das oben mit den 15 Monaten falsch interpretiert?
    Das war meiner mit 15 Monaten.
    https://wortman.wordpress.com/2012/04/27/zwackelmann-news-xli/

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    • Das hast du völlig falsch verstanden leider. Ich stille nicht aus Langeweile sondern weil ich schlicht nicht wüsste wie ich die beiden zum schlafen bekäme oder sie beruhigen könnte wenn sie schlimm schreien.
      Was den nutzen vom stillen über das erste Lebensjahr hinaus betrifft halte ich mich an die Empfehlungen der WHO und unseres Kinderarztes : 6 Monate voll, mindestens ein Jahr und darüber hinaus so lange wie es für Mutter und Kind (er) ok ist. Ob ich sie nun stille oder ihnen x Fläschchen richte macht keinen großen Unterschied

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      • Genau diese Antwort hätte ich auch gegeben. Ich habe die Momente der Ruhe genossen, wenn ich beide Tandem gestillt habe. Ich glaube, diese Situation kann sich vermutlich kaum ein Einlingelternteil vorstellen, wenn zwei Kinder schreien und sich hochschaukeln, und nciht nur einmal sondern Monatelang.
        Andocken und etwas Ruhe genießen. Ich habe mir vorher überhaupt nicht überlegt, wielange ich stillen will. Wenn man mich gefragt hätte, hätte ich vermutlich gesagt, na, die 6 Monate halt und dann abstillen. Pustekuchen. Die Mädels wussten es besser.
        Dafür musste ich (nach einer Weile) nachts keine Flaschen mehr spülen, sterilisieren etc.
        DAS hätte mich überfordert (also noch mehr als sowieso schon 🙂
        Abgestillt habe ich erst langsam, als sie angefangen haben, beim Stillen zu streiten *augenroll*

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    • *ups* Sorry 🙂 Das ist der Nachteil des geschriebenen Wortes. Das habe ich jetzt echt falsch interpretiert. Du hast sogenannte „Schreikinder“? Ohjee.. hab schon gehört, das ist eine schwere Belastung für Eltern.
      Da habe ich Glück gehabt. Die Mädels damals und der kleine Mann waren relativ gute Einschläfer. Er schläft von alleine, die mädels damals, da brauchte man nur 15 Minuten still neben dem Bett zu sitzen und dann sind sie eingepennt. 🙂
      Der kleine Mann ist inzwischen auch schon fast 5 🙂

      Persönlich denke ich einfach, so eine Flasche voll macht länger satt als das Stillen. 🙂

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      • Das stimmt. Aber mit 15 Monaten sehe ich die Milch eher als Snack denn als vollständige Mahlzeit. Die schnelle verdaubarkeit der Muttermilch ist dem extremen Wachstum geschuldet und gilt als natürliche sids Prophylaxe. .ja die beiden waren so genannte schreikinder wobei ich highneed oder 24 Std Baby bevorzuge. Schreikind klingt so schrecklich negativ

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      • Ok, die anderen Bezeichnungen sind netter aber das gleiche Problem. Wann sollen die damit aufhören?

        Das mag alles sein aber „Flaschennahrung“ schadet auch nicht 😉
        Naja, wie dem auch sei, da hat jeder seine eigenen Vorstellungen. Da könnten wir tagelang diskutieren und jeder bleibt letztendlich doch von seiner Methode überzeugt 🙂

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  3. Ich konnte leider nur ein Kind stillen, und das auch nur 6 Monate lang. Trotzdem war das erste mal von der Grossmutter ins Bett bringen lassen bei jedem meiner Kinder ein aufregendes Ereignis gewesen. Denn obwohl es durchs schoppen trinken etwas einfacher war, war es halt doch nicht die gewohnte Routine.
    Aber es hat jedes mal geklappt. Anders als ich es gemacht hätte, aber mit viel kuscheln und gute Nacht Lieder vorsingen, hat es meine Mutter bei jedem Kind geschafft. Klar ging es länger und klar war es ungewohnt, aber es hat geklappt. Einfach vertrauen und loslassen können, du bist ja dann nicht so weit weg.
    Meine Kinder lieben es mittlerweile richtig, von der Grossmutter ins Bett gebracht zu werden. Denn dann ist alles etwas anders und drum immer aufs Neue spannend.
    Geniess deinen Ausgang und lass Dich nicht beirren, Du machst das toll!

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  4. eine liebe Freundin hat mir, übrigens Mama von Zwillingen, schon früh den Tipp gegeben eine Milchmahlzeit früh im Becher anzubieten. Damit, so ihre Theorie, versteifen sich die Kinder viel weniger darauf dass die Milch nur aus einer Quelle wie Schoppen oder Brust kommt. Ich hab das bei allen 4 Kindern gemacht, auch wenn ich leider nicht solange stillen konnte. Die Zwillinge lustigerweise einiges länger wie meine Einginge:-) Doch nun zu deiner Frage: Einschlafstillen ist sicher etwas sehr schönes, nur irgendwann ist es nicht mehr nur schön sondern schränkt auch ein. Die Kinder machen um den 2. Geburtstag so eine innerliche Wende. Wo sie vieles nicht mehr einfach unbewusst machen und wollen sondern daraus betonierte Regeln herstellen. Es lohnt sich, sich hinzusetzen und sich zu überlegen wie möchte ich meinen Alltag mit meinen Kindern haben wenn sie drei oder vier sind. Auch in der Kindererziehung lohnt es sich einen Plan zu haben – weil halt aus den süssen knubbeligen Babies bald Tob und Trotzkinder werden, die (zumindest bei mir) die Nerven sehr strapazieren können.

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    • Ja das stimmt. Erziehung bedeutet für mich immer wieder anzupassen. Nix läuft wie geplant. Das habe ich in den letzten Monaten gelernt. Den Becher mit Milch hatten wir in einer stillkrise auch ne weile, allerdings möchte ich diesen ungern im einschlafritual platzieren da meine beiden noch ein sehr stark ausgeprägtes saugbedürfnis haben.

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      • Nein, du verstehst mich falsch! Es kann irgend eine Milchmahlzeit sein, zum Beispiel die am Morgen. Es geht hier nur darum, dass sie realisieren dass man Milch auch aus einem anderen Gefäss trinken kann. Hier geht es nicht um ein Stillproblem sondern ganz allgemein. Es gibt nämlich erschreckend viele Kinder, die nicht vom Schoppen wegkommen…

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      • Hmm ich denke das liegt im natürlichen saugbedürfnis das sich bis zum 7ten Lebensjahr ziehen kann. Das natürliche abstillalter liegt im internationalen Durchschnitt bei 2 bis 7 Jahre. Das heißt für mich im umkehrschluß dss es legitim ist entsprechend lange die Flasche zu bekommen oder zu stillen. Wobei meine persönliche Grenze 3 Jahre ist. Danach möchte ich nicht mehr stillen.

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    • Ich habe öfters gesagt bekommen, das Abstillen würde immer schwerer, je älter sie werden. Aber bei uns war es andersrum. Nach einer Weile war es eben kein echtes Bedürnis mehr, sondern „nur noch“ Gewohnheit. Da ging das Abstillen dann viel einfacher.
      Merke: es gibt keine Regel, die für alle gilt 😉
      Für mich hat gut funktioniert: Mir über den Alltag mit 3 oder 4 Jahren Gedanken machen, wenn die Kinder 3 oder 4 sind. Alle Pläne vorher waren für die Füße.

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  5. Also ich habe keines meiner Kinder gestillt (unternaderem aus gesundheitlichen Gründen). Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Was viel wichtiger ist, damit Du nach langem mal einen gemütlichen und entspannten Abend haben kannst: Entspann Dich. Die Kinder werden auch nicht gleich drauf gehen, nur weil Sie vielleicht mal nicht in den Schlaf gestillt werden oder evtl. mal ein bisschen schreien, weil es ’neu‘ für sie ist. Ich habe zwei Kinder (eins davon Schreikind) und bekomme jetzt noch Zwillinge….was ich aus Erfahrung sagen kann: Ist die Mutti entspannt, sind die Kids es auch. Also tief durchatmen, entspannen, Oma machen lassen und den Abend geniessen.

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  6. Hi, ich lese zum ersten mal hier, wie hat es denn geklappt?

    Ich habe unsere Zwillinge auch lange gestilt, und entsprechend alleine ins Bett gebracht, auch mit Mann. Es hat sehr ebenfalls sehr lange gedauert, bis ich abends das erste mal weg bin. Wann das genau war, weiß ich nicht, ich erinnere mich nicht mehr. war einfach zu stressifg, diese Zeit.

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      • Kenne ich. 🙂 aber es wird ständig besser inklusiver der kleinen „Rückschritte“, die es natürlich auch immer wieder gibt. Man muss da nicht durch, es sei denn, die Decke fällt dir wirklich auf den Kopf. Mit 2 sind sie schon echt verständig. Und zum Thema „Ist die Mutti entspannt, sind die Kids es auch.“ : mag sein dass es so ist. Bei mir hat es nicht geklappt, entspannt zu sein. Also habe ich einfach noch gewartet. Das eine ist, wenn du es wirklich selber brauchst. Aber lass dir nicht einreden, das müsste jetzt sein. Das macht nur unnötigen Stress, den du echt nicht brauchst.
        Vielleicht können deine Freundinnen ja auch zu dir kommen, wenn die Kinder schlafen.
        Mit Einschlaftricks kann ich leider nicht dienen.

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